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Enpal setzt mit CLS-Management und der GWA künftig auf MeterPan
Wir waren im Gespräch mit der 50komma2. Erfahren Sie mehr über unsere Partnerschaft mit Enpal. Den gesamten Artikel können Sie kostenfrei im Flippingbook der aktuellen 50komma2 Ausgabe aufrufen.
Erfolgreiche Schalthandlung im Niederspannungsnetz – Meilenstein im Forschungsprojekt DISEGO erreicht
Im Rahmen des Forschungsprojekts DISEGO haben sich die MeterPan GmbH und die IVU Softwareentwicklung GmbH mit ihrem technischen Know-how erfolgreich eingebracht. Am 27. Mai 2025 wurde gemeinsam mit allen Projektpartnern ein bedeutender Meilenstein erzielt: Erstmals konnte ein Verbraucher im realen Niederspannungsnetz unter Einhaltung der BSI-Vorgaben erfolgreich gesteuert werden.
Hintergrund
Das Forschungsprojekt DISEGO wurde bereits 2022 – also lange vor Inkrafttreten der heutigen Anforderungen nach §14a EnWG – ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch intelligente Netzautomatisierung die Versorgungsqualität auch bei wachsender Netzbelastung zu gewährleisten. Das Projektkonsortium aus Forschung und Industrie startete im November 2022. Eine Verlängerung bis März 2026 ist vorgesehen, um u. a. die netzschonende Steuerung von Wärmepumpen in den Wintermonaten zu erproben.
Herausforderungen in der Umsetzung Was auf dem Papier einfach erscheint, entpuppt sich in der praktischen Umsetzung als äußerst komplex: Die technische Integration verschiedenster Systemkomponenten, Kommunikationsprotokolle und Sicherheitsanforderungen stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten (wie auch die Abbildung veranschaulicht).
Schalthandlung im Detail
Erfolgreiche Schalthandlung & beteiligte Unternehmen Nach intensiver Entwicklungsarbeit über drei Jahre hinweg konnte nun erstmals eine reale Schalthandlung im Niederspannungsnetz erfolgreich durchgeführt werden. Die Stadtwerke Norderstedt testen im Rahmen des Projekts innovative Lösungen für zukunftsfähige Netzführungskonzepte, um den Anforderungen der Energiewende proaktiv zu begegnen. Dabei übernehmen die MeterPan GmbH und die IVU Softwareentwicklung GmbH als technische Dienstleister zentrale Aufgaben: Sie stellen die notwendige Infrastruktur mit GWA, aEMT und pEMT bereit und ermöglichen so eine durchgängige Integration von Messdaten und Steuerbefehlen – vom Smart Meter Gateway bis zur Netzleitwarte. Die Consolinno GmbH ist verantwortlich für das HEMS und integriert ein zertifiziertes Energiemanagementsystem hinter dem Netzanschlusspunkt, um Steuerbefehle optimal an der Endkundenanlage umzusetzen. Die PSI Software SE testet im Projekt eine Weiterentwicklung des Intelligent Grid Operators (PSIngo): ein cloudbasiertes Netzcockpit für das Niederspannungsnetz, eingebunden über eine ganzheitliche IoT-Plattform.
Ausblick und Erkenntnisse Zwei von drei geplanten Testphasen wurden erfolgreich abgeschlossen. Der nächste Schritt umfasst praxisnahe Erprobungen im Niederspannungsnetz – direkt bei Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Norderstedt. Die technische Funktionsfähigkeit der Schalthandlung ist nachgewiesen, jedoch in einer spezifischen Konstellation aller beteiligten Systeme und Komponenten. Bereits der Austausch eines einzelnen Elements kann die Gesamtfunktion beeinträchtigen – ein deutlicher Hinweis auf die Notwendigkeit standardisierter, interoperabler Schnittstellen. Dennoch: Die enge Zusammenarbeit im Projekt DISEGO liefert wertvolle Erkenntnisse für alle Projektpartner – und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende.
Enpal setzt bei GWA und CLS auf IVU und MeterPan und realisiert mit den Partnern MSB-Services für EVU
Norderstedt/Berlin – Am Mittwoch, 18. Juni 2025, fand das Kickoff-Meeting statt, nachdem die IVU Informationssysteme GmbH, deren Tochterunternehmen MeterPan GmbH und die Enpal B.V. nur wenige Tage vorher mehrere Verträge zu ihrer künftigen Zusammenarbeit unterzeichnet hatten. Enpal, in Deutschland Marktführer bei Installation und Betrieb dezentraler Komplettlösungen in den Bereichen PV und Wärmepumpen, administriert die energiewirtschaftlichen Prozesse seiner Kunden fortan auch mittels der GWA- und CLS-Infrastruktur von IVU und MeterPan, die auf der selbst entwickelten Tremondi-Plattform basiert. Zweiter zentraler Teil der Partnerschaft: IVU und MeterPan unterstützen den in Ausgründung befindlichen wettbewerblichen Messstellenbetrieb von Enpal operativ und vertrieblich. Zukünftig will Enpal die bei der Installation von über 50.000 intelligenten Messsystemen (iMSys) gewonnenen Erfahrungen klassischen Stadtwerken und Energieversorgern als White-Label-Lösung anbieten. Ein schnelles technisches Onboarding soll ermöglichen, dass die Partner bereits Anfang des zweiten Halbjahrs 2025 operativ handlungsfähig sind und in Zeitnot geratenen Versorgern schnell wirkungsvoll unterstützen können.
Das Kickoff-Team, von links nach rechts: Das Kickoff-Team von links nach rechts: Béla Schramm (Enpal), Falk Zanini (Enpal), Georg Baumgardt (IVU), Hannes Bitter (MeterPan), Steffen Heudtlaß (MeterPan), Lukas Dörr (Enpal), Wim Drożak (Enpal), Florian Zitzelsberger (Enpal), Michael Wolff (IVU), Alexander Katz (Enpal).
Ins Gespräch waren die Partner gekommen, weil Enpal bereits seit Mitte 2023 auf die Software ENER:GY der Wilken Software Group für die Abbildung der wMSB- und Direktvermarktungsprozesse baut. Wilken ist bei Enpal auch als Basissystem für die Zukunft gesetzt. Hier konnten sich IVU und MeterPan – zumal als enger Wilken-Partner und Wilken-Software-Nutzer – ins Spiel bringen und nachhaltig punkten. MeterPan verfügt bereits seit mehreren Jahren über eine – in die eigene Metering-as-a-Service-Plattform MaaS – integrierte, hochflexible CLS-Lösung.
Zweiter förderlicher Umstand für die Kooperation: MeterPan hatte kürzlich die eigene Rechenzentrumskapazität durch das Onboarding von MSB-Kunden der KISTERTS AG auf das eigene GWA-System deutlich erweitert. So kann nun ohne große Vorbereitungen ein neuer Mandant von der Größe Enpals problemlos und in der gebotenen Geschwindigkeit aufgeschaltet werden.
Tempo ist nicht zuletzt deshalb ein wichtiges Stichwort, weil insbesondere für viele kleine Stadtwerke das Erreichen der Pflichteinbauquote beim iMSys-Rollout (20 % bis Ende 2025) zur Zitterpartie wird. Hier will Enpal mit IT -und Prozessunterstützung von IVU und MeterPan im Hintergrund schnell helfen. Zugleich entwickelt Enpal mit diesem Schritt das bislang ausschlich B2C-basierte MSB-Geschäft zum B2B-Geschäft weiter.
„Für uns ist die neue Partnerschaft mit Enpal eine großartige Sache und Bestätigung unseres Konzepts“, resümiert MeterPan-Geschäftsführer Steffen Heudtlaß. „Auf der einen Seite gewinnen wir für unser Brot-und-Butter-Geschäft, sprich Gateway Administration mit CLS, einen Kunden, der wirklich große Stückzahlen abruft. Auf der anderen Seite entwickeln sich durch das Partnergeschäft auf Stadtwerkeebene perspektivisch weitere reizvolle geschäftliche Optionen.“
Vielen Dank für das Vertrauen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Über Enpal B.V. Enpal, das Greentech-Einhorn in Deutschland, bietet eine integrierte Gesamtlösung für erneuerbare Energie und leistet damit Pionierarbeit in der Energiewende. Das seit 2022 profitable Unternehmen hält mit dem Verkauf von monatlich mehreren tausend neuen Energiesystemen eine führende Marktposition für Solaranlagen für den Privatgebrauch in Deutschland. Die Solaranlage ist dabei Teil des integrierten Energie-Ökosystems aus Stromspeicher, Ladesäule, Wärmepumpe und des Enpal-Energiemanagers, der eine intelligente Kombination aus Hardware und Software ist. Gegründet 2017, digitalisiert und revolutioniert Enpal mit seinem Mietmodell sowie der flexiblen, anzahlungsfreien Kaufoption die Anschaffung von grüner Energie für ein von fossiler Energie unabhängiges Eigenheim. Mehr als 60.000 von Enpal ausgestattete Haushalte bilden bereits unsere klimafreundliche Community für erneuerbare Energien. Zu den Investoren von Enpal gehören einige der weltweit größten Impact- und Technologieinvestoren wie TPG Rise Climate, Softbank Vision Fund II, Princeville Climate Technologies, HV Capital, Activate Capital und The Westly Group.
Erhellend, praxisnah, zünftig: Der Kongress „Meetering – Treffpunkt Messwesen 2025“ der MeterPan GmbH und die eingebettete Feier zum zehnjährigen Bestehen des Norderstedter Smart Metering-Spezialisten begeisterte durch ein Feuerwerk an Highlights und einen vielseitigen Info-Mix. Mehr als 200 Personen aus ganz Deutschland nahmen in Hamburg teil, davon ein Großteil aus Stadtwerken, die noch nicht MeterPan-Kunden sind. Das Konferenzprogramm adressierte alle Themen, die 2025 zum Schicksalsjahr für die Metering-Branche machen: insbesondere die bis Ende dieses Jahres zu erfüllende 20-Prozent-Rollout-Quote und den Schwenk vom Mess-Rollout der Smart Meter Gateways hin zum Steuerungs-Rollout. Gastgeber MeterPan präsentierte sich einmal mehr als Lösungsanbieter, der in seiner MaaS-Plattform und dem neuen NetzCockpit für diese Anforderungen längst gerüstet ist. Erstmals bereicherten Hardware-Aussteller die mittlerweile traditionelle Veranstaltung. Am Abend genossen alle Gäste die ausgelassene Jubiläumsfeier in der Astra St. Pauli Brauerei in Hamburg. „Es waren zwei in jeder Hinsicht großartige Tage“, resümierte Geschäftsführer Steffen Heudtlaß. „Die überwältigende Resonanz zeigt: MeterPan wird heute bundesweit als führender Lösungsanbieter wahrgenommen.“
Steffen Heudtlaß, Geschäftsführer der MeterPan, begrüßt zur Veranstaltung
Dr. Jan Peter Sasse, Bundesnetzagentur
Erst die Peitsche, dann das Zuckerbrot
Dr. Jan Peter Sasse von der Bundesnetzagentur (BNetzA) berichtete über den unbefriedigenden Stand beim Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys) in Deutschland: Bekanntlich müssen alle Messstellenbetreiber (MSB) bis Ende dieses Jahres 20 % aller Messstellen bei Letztverbrauchern mit 6.000 bis 100.000 kWh inkl. § 14a-Verbrauchseinrichtungen mit iMSys ausstatten. Auf Kurs befänden sich nur große MSB (durchschnittlich 16 % Rolloutquote). Dramatisch sei die Situation bei kleinen (4 %) und sehr kleinen MSB (2 %). Dr. Sasse empfahl, sich zur Zielerreichung zu Rolloutkonsortien zusammenzuschließen, die dann als ein MSB bewertet würden. Wenn die einschlägigen Anforderungen – auch in Bezug auf die Steuerung – nicht erreicht werden, drohen Zwangsmaßnahmen, im schlimmsten Fall die Übernahme des Messstellenbetriebs durch den Auffangmessstellenbetreiber.
Lösungen von MeterPan machen in Zeitnot geratenen Stadtwerken Hoffnung
Insbesondere Georg Baumgardt war es vorbehalten, der Branche das Zuckerbrot zu präsentieren: in Form marktfähiger, sofort nutzbarer Lösungen von MeterPan und des erfolgreichen Praxisbetriebs auch bei CLS-Lösungen im Kontext von Schalthandlungen im Netz. „Wir sind bestens auf die Zukunft vorbereitet“, lautete eine wichtige Botschaft Baumgardts. Die wachsende Kundenzahl dokumentiert das Vertrauen der Branche in MeterPan. Ende 2024 standen 110 GWA-Kunden zu Buche – und dabei wird es nicht bleiben.
Eindrucksvoll geriet auch Baumgardts Live-Präsentation des MaaS-iNC-Netzcockpits. Innerhalb weniger Minuten erstellte er auf Basis von in MaaS bereits vorhandener Daten eine Netztopologie einer Siedlung in einer geografischen Karte. Inklusive Hausanschlüsse, Kabelverteilerschränken und Ortsnetzstationen waren alle relevanten Netzentitäten mitsamt den technischen Parametern abgebildet – zudem Mess- und Steuerungstechnik im Feld. Auf dieser Basis lassen sich auf einfache Art und Weise nicht nur Grenzwerte überwachen und drohende Netzengpässe identifizieren, sondern auch Regelungsbefehle erzeugen und an den Steuerbox-Admin übergeben.
Highlights aus weiteren Vorträgen
Reinhard Rümler von PricewaterhouseCooperseröffnete den MeterPan-Kongress mit einer für viele überraschenden Information: Andere europäische Länder, die den Rollout von smart Metern schon längst absolviert haben, orientieren sich nun am technologischen Ansatz in Deutschland. In den Niederlanden stehe eine Ausschreibung über rund 8 Mio. Smart Meter Gateways an. Auch dort soll die hochsichere Infrastruktur installiert werden, um den Wildwuchs an dezentralen Erzeugungsanlagen orchestrieren zu können.
Stefan Schmidt-Kolberg von skando energie, wettbewerblicher Messstellenbetreiber, widmete sich der Frage, warum und wie Gewerbekunden von Verbrauchstransparenz profitieren können. Nicht der Preis, sondern der Verbrauch und eine energetische Optimierung der Betriebsabläufe seien für Endkunden der einfachste und sinnvollste Ansatz, Energiekosten einzusparen, lautete seine Botschaft.
Stefan Baasner von der m2g Consult GmbH räumte mit dem Vorurteil auf, dass dynamische Tarife sich nicht lohnen und niemand diese haben will. Das hänge einerseits vom Anbieter ab, aber insbesondere von der Charakteristik der Kundengruppen. „Je mehr steuerbare Verbrauchseinrichtungen eine Kundengruppe hat, desto höher ist das Potential, durch dynamische Tarife Geld zu sparen“, sagte Baasner. Hausbesitzer hätten grundsätzlich höheres Potential, wie er an einem Beispielhaushalt zeigte.
Frank Hirschi vom Beratungshaus HORIZONTE Group machte darauf aufmerksam, dass sich das Verteilnetz mit der Zunahme eingespeisten grünen Stroms zum „Einsammelnetz“ wandele. Wie sollten lokale Netzbetreiber dem begegnen, das Netz ausbauen oder steuern? Der Infrastruktur-Rollout sei ganzheitlich zu betrachten, so Hirschi. „Smart Meter, Steuerbox, intelligente Ortsnetzstationen und Co. sind mit einer modernen IT-Architektur abzubilden und helfen dabei, den Netzausbau effizient zu gestalten.“ Und weiter: „Bei der Ableitung von Prozessen und der Etablierung der IT-Architektur – und natürlich beim Einkauf – können kleinere Netzbetreiber in Kooperation Synergien heben und sich gegenseitig unterstützen.“
Dr.-Ing. Simon Köppl von der Consolinno Energy GmbHmachte deutlich, wie nützlich ein Home Energy Management System (HEMS) für die Eigenverbrauchsoptimierung und die Nutzung dynamischer Tarife für Endkunden sei. Durch die Nutzung von Flexibilitäten ließen sich aber auch die Netzausbaukosten spürbar drosseln.
Erstmalig in 2025: Hardware-Ausstellung
Abendveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum – Astra St. Pauli Brauerei
Mittlerweile Stammgast auf der Meetering: Jan-Hendrik vom Wege, Rechtsanwalt und Partner bei Becker Büttner Held, der diesmal über die Inhalte und Auswirkungen der MsbG-Novelle 2025 berichtete. Dabei ging er vor allem auf die Erweiterung des Smart Meter-Rollouts zum Smart Grid-Rollout und die damit verbundene neue regulatorische Systematik ein. Beispielhaft erläuterte vom Wege die Pflichten und Auswirkungen der neuen jährlichen Testpflicht der Steuerbarkeit von Anlagen zur Erzeugung oder Speicherung von elektrischer Energie. Ferner stellte der Energierechtsexperte die neuen Preisobergrenzen und die neuen Rolloutquoten für den Mess- und Steuerungs-Rollout vor. Gesamtfazit: Der Fahrplan für den Rollout wird noch ehrgeiziger. Bei Nichterreichen der Ausbauziele können Zwangsgelder und der Verlust der Zuständigkeit für den Messstellenbetrieb drohen. Juristen werden weiterhin benötigt.
Rollout-Beschleunigung durch Smart Metering Light, sprich per Datentransport jenseits des Smart Meter Gateways? Mit diesem in der Fachwelt heiß diskutierten Thema befasste sich Marcel Linnemann von der items GmbH & Co. KG, der sich als Branchenanalyst eine große Fan-Gemeinde (knapp 18.000 Follower auf Linkedin) aufgebaut hat. Linnemann erläuterte die vielfältigen Vorteile, die es gäbe, wenn heute schon jeder Zählpunkt in Deutschland fernabrufbar wäre. Die Realität sehe jedoch anders aus: „Die Energiewirtschaft dreht sich in einer Endlosschleife von Novellen, ohne Geschwindigkeit aufzunehmen“, kritisierte Linnemann. „Notwendig wäre eine Differenzierung zwischen abrechnungs- und steuerungsrelevanten Daten.“ Die Regulatorik enge den Begriff Smart Metering zu sehr ein. Der Gesetzeber sei gefragt. Aus den gemachten Erfahrungen schöpft Linnemann auch Hoffnung: „Nach der Novelle ist vor der Novelle!“
Marc-Oliver Gries und Martin Schäning von den Stadtwerken Norderstedtberichteten unverblümt über die alltäglichen Herausforderungen der iMSys-Rollout-Praxis. Der laufende Smart-Meter-Rollout werde durch manches Sandkorn im Getriebe (z.B. Rollout-Planung im ERP-System, unvollständige Daten, ständig Änderungen der Rahmenbedingungen) gehemmt, was die Prozesse stocken lasse und zusätzliche Kosten verursache. Obwohl die Norderstedter mit ihrer umfangreichen Rollout-Erfahrung vergleichsweite gut dastehen, sprachen Gries und Schäning vom „Arbeiten am offenen Herzen“.
Am Ende der wie immer perfekt organisierten Veranstaltung blickte man in allseits zufriedene Gesichter. Gastgeber MeterPan registrierte bei der vierten Meetering-Auflage eine neue Rekordbeteiligung. Die Kombination der Meetering-Konferenz mit der Jubiläumsfeier erwies sich als brillanter Schachzug. Wer neu dabei war, lernte die ganze DNA von MeterPan in kürzester Zeit so richtig kennen. Und die Gäste aus nah und fern reisten mit dem guten Gefühl heim, dass es mit MeterPan einen Dienstleister gibt, der das immer komplexer werdende Metering- und nun auch Steuerungsthema fest im Griff hat und die Branche kurzfristig unterstützen kann.
Viele der 2025 anwesenden Gäste dürften sich den nächsten Meetering-Termin bereits im Kalender freihalten: 18. und 19. Februar 2026 in Hamburg.
Der Weg zum Full-Service-Dienstleister im Messwesen
Die DNA von MeterPan
Dank Einfallsreichtum und Macherqualitäten hat sich die MeterPan GmbH aus Norderstedt seit ihrer Gründung 2015 Jahren zum technologischen Vorreiter der Smart-Metering-Branche entwickelt. Schon der kreative Name, den die Gründer einst wählten, zeugt vom Willen, eigene, etwas andere Wege zu beschreiten. Dies findet etwa in der erfolgreichen Entwicklung eigener Software und Plattformlösungen seinen Ausdruck. Weitblick, frühes Aufgreifen neuer fachlicher Anforderungen, hartnäckiges Umsetzen und kundenorientiertes Optimieren der Prozesse sind weitere Bestandteile des Wesenskerns. Das in zehn Jahren Erlebte und Geschaffene gibt allen Anlass zum Feiern: MeterPan überzeugt mit seinem Full-Service-Konzept insbesondere kleine und mittelgroße Stadtwerke und Energieversorger. Dabei ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen – und wächst weiter, ohne an Handlungsgeschwindigkeit und Agilität auch nur einen Deut eingebüßt zu haben.
Energie.blog sprach mit Steffen Heudtlaß über den Weg der MeterPan hin zum Full-Service-Dienstleister im Messwesen.
e.b.: Herr Heudtlaß, auch wenn Sie 2015 noch nicht an Bord waren: Wie und warum entstand MeterPan?
Steffen Heudtlaß: Konkret Gestalt nahm MeterPan an, als die Geschäftsführer der IVU Informationssysteme GmbH, der Stadtwerke Norderstedt, der DZG Deutsche Zählergesellschaft Oranienburg mbH und der DNMG Deutsche Netz Marketing GmbH bei einer Veranstaltung Ideen darüber austauschten, wie sie gemeinsam das intelligente Messwesen voranbringen könnten. Sie erkannten damals: Wenn wir unsere spezifischen Fähigkeiten und Stärken kombinieren – also IT- und Prozess-Know-how der IVU, energiewirtschaftliches Know-how der Stadtwerke Norderstedt, Zähler- und Montage-Know-how der DZG und Kommunikations-Know-how der DMG – kommt genau das zusammen, was wir für das moderne Smart Metering brauchen. Die vier Gesellschafter haben also ihre komplementären Kompetenzen gebündelt und zusammen ein sehr schlank aufgestelltes Unternehmen gegründet. Alle tragen gleichermaßen dazu bei, dass MeterPan heute digitale Zähler im Energiemarkt automatisiert ausrollt, administriert, mit dem Backend verbindet und alle denkbaren einschlägigen Prozesse abbildet. Das ist eine einzigartige Aufstellung und ein entscheidender Vorteil, von dem wir auch künftig profitieren werden.
In der ersten Staffel des neuen Podcasts „Bright Sights – Energiewende gemeinsam“ tauchen Anna Gruner und Matthias Mett tief in die Welt der dynamischen Stromtarife ein und beleuchten ihre Bedeutung für die Energiewende und das Geschäftsmodell von Stadtwerken.
Über zehn Folgen hinweg diskutieren sie mit Expert:innen aus verschiedenen Bereichen die Potenziale, Herausforderungen und rechtlichen Aspekte dieser innovativen Tarifmodelle.
Weitere Informationen zum Bright Sights Podcast sowie alle aktuellen Folgen finden Sie hier.
MeterPan zu Gast in der neuesten Folge
Die neue Folge „Fotooptische Zähler im Schatten der Smart Meter- Relevanz in der Ära dynamischer Tarife?“ des Podcasts ist ein echter Deep Dive zum Thema Metering. Mit Raitschin Raitschew von ENIQO und Steffen Heudtlaß von MeterPan diskutierte Matthias Mett über die Hardware und Infrastruktur rund um Smart Meter und Ausleseköpfe.
Themen der Folge:
Hindernisse und Chancen im Smart Meter Rollout
Anwendungsfälle für Ausleseköpfe
Kundennutzen: Steuerungsmöglichkeiten und deren Vorteile
Diese Folge bietet wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Möglichkeiten, die mit der Einführung von Smart Metern und der Digitalisierung der Energieinfrastruktur verbunden sind.
Mit Lösungen von MeterPan klappt die Umsetzung von § 14a EnWG schon jetzt
Norderstedt, 13. Mai 2024 – Die Umsetzung von § 14a EnWG, das netzdienliche Dimmen steuerbarer Verbrauchseinrichtungen in der Niederspannung via Smart Meter Gateway, bereitet vielen Netzbetreibern Kopfzerbrechen. Vielfach herrscht die Meinung vor, es gebe noch keine funktionierenden Lösungen. Zu Unrecht, sagt Steffen Heudtlaß, Geschäftsführer des Smart-Metering-Spezialisten MeterPan GmbH: „Wir haben in den letzten Wochen erfolgreich gezeigt, dass wir sowohl Netzzustandsdaten aus den intelligenten Messsystemen als auch per IoT-Technologie gewonnene Betriebszustandsdaten aus Trafostationen und Kabelverteilerschränken gewinnen, in unserer MaaS-Plattform zusammenführen, bearbeiten und zur konsolidierten Netzzustands-information aufbereitet an das Niederspannungsleitsystem weitergeben können.“ Gemeinsam mit dem Partner PSI GridConnect GmbH deckt MeterPan die gesamte Prozessstrecke von der Netzzustandsdatenerhebung bis zur Netzsteuerung ab. Netzbetreiber ohne eigenes Leitsystem können das §-14a-Procedere per Business Process Outsourcing von MeterPan und MeterPan-Mitgesellschafter Stadtwerke Norderstedt sogar vollständig als Managed Service beziehen.
Sorge bereitet Steffen Heudtlaß, dass die Uhr für die gesetzlich verlangte Umsetzung von § 14a EnWG für alle Bestandsanlagen bis Ende 2028 unerbittlich tickt und noch immens viel zu tun ist. „Selbst die Vorreiter auf diesem Gebiet stellen fest, dass sie sich enorm strecken müssen, um das vor ihnen liegende Pensum in den verbleibenden viereinhalb Jahren bewältigen zu können. Für alle Unternehmen, die bislang noch nichts unternommen haben, wird es nochmals schwieriger mit der Digitalisierung und Dynamisierung der Niederspannungsnetze. Zeit für Experimente gibt es nicht mehr.“
Experimentieren muss MeterPan laut Steffen Heudtlaß nicht mehr. „Wir bieten eine ausgereifte Lösung an, zu der MeterPan das Kernstück beisteuert: Intelligente Messsysteme aller Hersteller, CLS- und aEMT-Management und unsere universelle Metering as a Service-Plattform, kurz MaaS. Damit sind wir in der Lage, Netzzustandsdaten sowohl aus den intelligenten Messsystemen als auch Sensordaten aus den Trafo- und Verteilerstationen im Netz abzurufen, die Tarifanwendungsfälle 10 und 11 in der Praxis also vollständig zu unterstützen.“
Der Mehrwert einer zentralen Datenverarbeitung liegt auf der Hand: So kann die Wertschöpfungskette auf verschiedene Prozesse des Netzbetreibers übergreifend ausgeweitet werden. Zur Bewerkstelligung der essenziellen regulatorischen Anforderungen nutzt der Intelligent Grid Operator der PSI GridConnect diese Daten zur echtzeitfähigen Netzzustandsermittlung und §-14a-konformen netzorientierten Steuerung. Mit dieser Intelligenz wird bereits heute eine neue Ära der Netzführung in Form einer „unbemannten Leitwarte“ für die Niederspannung etabliert.
Meetering 2024 – Impulsgebend, notwendig und zum richtigen Zeitpunkt
Als die Meetering 2024-Konferenz der MeterPan GmbH in Hamburg beendet war, herrschte allseits Begeisterung. Beim Veranstalter darüber, dass es mit 120 Teilnehmenden (nicht nur aus dem bestehenden Kundenkreis) gegenüber 2023 einen Zuwachs von über 70 % gegeben hatte. Bei den Gästen darüber, dass ihnen nicht Problembeschreibungen zum Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys) oder zu §14a EnWG präsentiert worden waren, sondern praxisorientierte Lösungen, die auf Basis der Metering-as-a-Service (MaaS)-Plattform von MeterPan schon heute funktionieren. „MeterPan wird offensichtlich als Dienstleister wahrgenommen, der das, was jetzt neu und angesagt ist, auch technisch umsetzen kann“, resümierte Geschäftsführer Steffen Heudtlaß. „Dass sogar innovative Start-Ups sich bei uns informieren, wie wir beispielsweise das Thema Steuern und Schalten realisiert haben, empfinden wir als Ritterschlag.“
Die Rekordteilnehmerzahl transportiert zwei Botschaften: Die eine lautet: Vor dem iMSys-Rollout und der Digitalisierung der Energiewende kann sich heute kein Messstellenbetreiber und kein Netzbetreiber mehr verstecken. Der vom Gesetzgeber erzeugte Zeitdruck bei neuen Aufgaben wie dem Steuern von Erzeugungs- und Verbrauchseinrichtungen oder der Bereitstellung dynamischer Tarife mahnt zu forcierter Aktivität. Viele neue Gesichter in Hamburg dokumentierten den deutlich erhöhten Informationsbedarf bei Stadtwerken und Energieversorgern.
MeterPan holt weitere Kunden an Bord
Die zweite Botschaft: MeterPan profitiert von dieser Entwicklung, weil die Norderstedter zu den wenigen Anbietern im Markt zählen, die schon heute praxiserprobte Lösungen im Köcher haben. So waren im Plenum einerseits mehrere Neukunden zugegen, die MeterPan in den vergangenen Monaten gewonnen hat. Andererseits aber auch Stadtwerke aus ganz Deutschland, die noch mit anderen Partnern liiert sind, sich aber dafür interessieren, wie MeterPan die neuen Aufgaben gelöst hat. Steffen Heudtlaß berichtete nach dem Treffen von einigen „vielversprechenden Kontakten“.
Welche weiteren Erkenntnisse brachte Meetering 2024? Ganz klar: Der iMSys-Rollout rollt! Auch wenn erst ein kleiner Teil der rund 20 Mio. bis 2030 in Deutschland pflichtgemäß zu verbauenden Smart Meter Gateways (SMGW) installiert ist, so gehen die Stückzahlen aktivierter Geräte kontinuierlich nach oben. Dazu passt: Alle mittlerweile fünf SMGW-Hersteller sendeten in Hamburg positive Signale: PPC, Theben, EMH Metering und Sagemcom Dr. Neuhaus sind für die Produktion hoher Stückzahlen gerüstet und ertüchtigen ihre Geräte für die geforderten Tarifanwendungsfälle. Newcomer EFR durchläuft gerade erfolgreich diverse Präqualifizierungsprojekte und wird in absehbarer Zeit ebenfalls lieferfähig sein.
Eine weitere zentrale Erkenntnis setzt sich dank § 14a EnWG flächendeckend durch: Smart Metering ist kein Selbstzweck, sondern das SMGW die zentrale Plattform für die neuen Anwendungen der Energiewende: Kunden und Netzbetreiber profitieren gleichermaßen davon, dass Verbräuche transparent werden und Lasten verschoben werden können, dass Prosumer den Betrieb ihrer Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge optimieren können und zugleich Netzengpässe vermieden werden.
Multitalent HEMS versus Steuerbox
Was auf der Meetering-Veranstaltung des Weiteren für viele ein Aha-Erlebnis war: Das Home Energie Management System (HEMS) – beispielhaft präsentiert von der Consolinno Energy GmbH – wird für die Steuerbox zu einem echten Wettbewerber. Via HEMS können Netzbetreiber nämlich auch schalten und steuern. Zugleich werden Endkunden damit aber befähigt, Eigenerzeugung und Verbrauch aktiv zu optimieren. Also beispielsweise das Elektromobil aufzuladen, wenn Strom günstig ist oder die Sonne scheint, oder trotz überlastetem Stromnetz aus dem Heimspeicher zu laden.
Die anwesenden Steuerbox-Hersteller (Swistec, Prolan, Theben und EFR) zeigten sich davon unbeeindruckt und verwiesen vor allem auch auf die Notwendigkeit den Altbestand der steuerbaren Verbrauchseinrichtungen zu erreichen. Durch digitale Schnittstellen wie EEBus sind sie in der Lage, ihre Geräte mit der entsprechenden Intelligenz zu bestücken. Unisono beklagten die Anbieter die bislang zähe Marktentwicklung, freuten sich aber darüber, dass der Markt nun anspringt.
Selbst Erfahrungen sammeln – mit starkem Partner
Fazit: Diesmal war die Meetering-Veranstaltung von MeterPan ein Augenöffner mit besonderer Note. So konkrete, praxis- und lösungsorientierte Informationen für das Jahrhundertprojekt Energiewende werden nicht allerorten geboten. Ein Spaziergang wird die Transformation dennoch nicht. Komplexität und Ausmaß der Transformation lassen sich nicht wegdiskutieren. Die Energiewende ist, bleibt und wird ein Kraftakt. Umso wichtiger, spätestens jetzt anzufangen und selbst Erfahrungen zu sammeln. Diesen Appell formulierten mehrere Vortragende unisono. Umso wichtiger aber auch, dabei auf einen Partner wie MeterPan setzen zu können, der die Sache im Griff hat: Mittels einer Daten- und Prozessplattform, die alle künftigen Anforderungen schon heute im Standard abbildet.
Steuern nach § 14a EnWG in der Praxis – Live-Demonstration auf der E-world 2024
Der Beschluss der Bundesnetzagentur (BNetzA) zur Umsetzung des § 14a EnWG ist bereits für alle Betreiber von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen mit Inbetriebnahme ab dem 01.01.2024 verpflichtend. Ziel ist es, Netzengpässe zu vermeiden und den Kunden für die Bereitstellung von Flexibilität mit vergünstigten Netzentgelten zu entschädigen. Betroffen von der Neuregelung sind Netztechnik, Kunden- und Abrechnungsportale sowie Gerätehersteller. Auf der E-world 2024 zeigen wir wie diese komplexen Zusammenhänge pragmatisch gelöst werden können und demonstrieren live und mit echter Hardware, wie die Steuerung nach § 14a EnWG in der Praxis funktioniert.
Die Demonstration bündelt die Kompetenzen verschiedener Experten. Die EEBus Initiative e. V. ermöglicht mit der Definition des technischen Standards die geräteunabhängige und sichere Kommunikation – konform mit den aktuellen Anforderungen aus § 14a EnWG und BSI-TR-5. Die MeterPan GmbH stellt die Smart Meter Gateway Administration und das CLS-Management (Steuerbox-Administration) bereit und erfüllt damit die Aufgaben des Messstellenbetreibers. Auf Seiten des Netzbetriebs übernimmt die PSI GridConnect GmbH die Simulation eines digitalen Niederspannungsnetzzwillings und die damit verbundene ad-hoc-Steuerung in netzkritischen Situationen. BET begleitet diesen Prozess im Rahmen des Living Lab Cologne nun seit zwei Jahren und stellt damit das Bindeglied zwischen den Anwendern, Forschungsprojekten und der Politik her.
Am Gemeinschaftsstand der Wilken Software Group in Halle 3 Standnummer. G100 können Messebesucher die Steuerung live erleben und selbst Steuerhandlungen auf dem Leitstand der Niederspannung über ein intelligentes Messsystem mit Steuerbox vornehmen.
Bereits im Rahmen des europäischen Projekts „InterConnect“, dürfen MeterPan und EEBUS ihr Know-how in das Pilotprojekt in Norderstedt einbringen. Das Projekt wird mit rund 50 Haushalten in Norderstedt durchgeführt und zielt darauf ab, marktliche Beeinflussung durch variable Strompreise und netzorientiere Steuerung nach § 14a über eine produktive SMGW-Infrastruktur sicher und standardisiert abzubilden. Dadurch wird das Stromnetz mithilfe von Preisanreizen und einer darauf basierenden energieeffizienten sowie tarifoptimierten Steuerung der Haushaltsgeräte, deutlich entlastet.
Live-Präsentation auf weiteren Veranstaltungen
Die Live-Demonstration wird auch auf weiteren Veranstaltungen das Jahr über gezeigt, darunter bei den Meterpan Meetering Days in Hamburg, dem EEBUSummit in Köln und dem BET-Energieforum in Aachen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an: info@meterpan.de
Schalten und Steuern per iMSys zählt ab Anfang 2024 zum Pflichtprogramm
Die Integration der FNN-Steuerbox des Herstellers Prolan in die MaaS-CLS-Plattform von MeterPan, ZFA Lösungen und beste Aussichten auf künftige CLS-Projekte im Bereich Steuern und Schalten prägen das Verhältnis und die Zusammenarbeit der CLS-Experten MeterPan GmbH und Steuerbox-Spezialisten Prolan AG. Beide Unternehmen haben ihre Partnerschaft vertieft.
Erweiterung von MaaS nun auch mit der PROLAN Steuerbox
Angesichts des sich konkretisierenden rechtlichen Rahmens beim Schalten und Steuern im intelligenten Messsystem (iMSys) haben sich MeterPan und Prolan bereits im Herbst 2022 zur Bündelung ihrer Kompetenzen entschieden und kurzerhand die Integration der Prolan-Steuerbox in die CLS-Plattform MaaS durchgeführt. Für die zahlreichen Partner-Stadtwerke steht somit für CLS-Schaltungen die attraktive Variante über Prolan zusätzlich zur Verfügung. „Unsere Lösung bietet ein rundum überzeugendes Paket zur lückenlosen Erfüllung aller Erwartungen der BNetzA im Bereich Schalten und Steuern – u. a. §14a EnWG – bis zur gesetzlichen Frist 1. Januar 2024“, betonen MeterPan-Geschäftsführer Steffen Heudtlaß und Prolan-Vertriebsleiter Gyula Háromszéki.
Erkenntnisse von der Veranstaltung Meetering 2023
Die Beiträge zahlreicher Referenten der MeterPan-Veranstaltung Meetering 2023 in Hamburg zum Thema Steuerung per iMSys haben die Relevanz einer zuverlässigen CLS-Infrastruktur zur Durchführung von Schaltbefehlen bis Jahresende 2023 unterstrichen. Die konkret formulierten Erwartungen der Bundesnetzagentur, nämlich eine garantierte Mindestbezugsleistung der steuerbaren Verbrauscheinrichtung im Falle einer netzorientierten Steuerung, Erhöhung der Transparenz über Steuerungseingriffe, sowie die netzwirksame Reduktion des Leistungsbezugs von Verbrauchern haben diesen Erkenntnissen durch eine Pressekonferenz am 16. Juni 2023 weitere Bedeutung verliehen. Der Kurs geht Richtung digitales Steuern, und das mit einem Tempo, das den Komplettausbau der intelligenten Messysteme bis 2030 nicht behindern darf. Konkret heißt das für unsere Partner: Steuerungspflicht im iMSys ab 01.01.2024 auf Anfrage der Kunden oder bei allen installierten iMSys (ab einem Jahresverbrauch von über 6.000 KWh oder Anlagen mit einer installierten Leistung über 7 kW) mit Steuerungsbedarf.
Bereits bei der Konzeption der MaaS-Plattform wurde ein wesentliches Augenmerk auf die Anforderungen des aktiven EMT gelegt. Während im ersten Schritt nahezu jeder der etwa 100 Messstellenbetreiber über die MaaS-Plattform die reine GWA-Funktion als BPO-Leistung beauftragt und den Messwertempfang inkl. Entschlüsselung über den passiven EMT per Webservice in die eigene Abrechnungslösung integriert bekommt, ist der aktive EMT mit CLS-Management die attraktive Option für weitere Mehrwerte. Die MaaS-Plattform bietet hierbei die Kommunikation über die sichere Infrastruktur der Gateways zu unterschiedlichsten Anwendungsfällen: Von der Steuerung von Erzeugungsanlagen für Direktvermarkter über die Ansprache von Home-Energiemanagement-Systemen (z.B. per EEBus) bis zur Regelung von Wallboxen (z.B. per OCPP).
Die PROLAN Steuerbox (FNN)
Die FNN-Steuerbox des Mitglieds der>VDE/FNN-Projektgruppe Steuerbox, Prolan AG, erfüllt alle Anforderungen des von der Projektgruppe entwickelten Lastenheftes. Die bundesweit aktuell am häufigsten eingesetzte FNN-Steuerbox bewährt sich mit jedem CLS-Pilotprojekt einmal mehr und erfüllt Bedürfnisse unserer Kunden in der Steuerung von PV-Anlagen, Wallboxen, Wärmepumpen, BHKW, sowie EEBus-Szenarien verschiedenster Art und erweitert das Ist-Portfolio dieser Anlage bei Feldtests diverser Größe. Zuverlässige Steuerung laut FNN durch unsere aktive Mitarbeit in allen themenbezogenen FNN-Gremien bedeutet Sicherheit und ist Garant der Erfüllung aller gesetzlicher Erwartungen jetzt und in Zukunft.
Die Prolan-Steuerbox für das Schalten und Steuern per intelligentem Messsystem im Smart Grid. Bild: Prolan AG
Erfolgreiches Testen auch im ZFA-Bereich: PROLAN Kommunikationsmodem im MaaS
Mit dem transparenten Kommunikationsmodem für RLM-Zähler, dem PROLAN-Kommunikationsmodem, hat die MeterPan GmbH ihre traditionell große Flotte in der Zählerfernauslesung konsequent erweitert. Das robuste, zuverlässige und unkomplizierte Außenmodem mit 4G/LTE und IPT-Funktion bietet ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis für Partner, die ihren Bestand an Geräten in der Fernauslesung in Folge der Abnutzung älterer Anlagen unkompliziert und preiswert auf einem sicheren Niveau halten möchten. In die MaaS-Plattform integriert, kann das Endgerät nach erfolgter Parametrierung direkt eingesetzt werden.
CLS: Schalten und Steuern im Visier
Um Anforderungen der BNetzA bis 2024 zu erfüllen, ist zeitgerechte Durchführung erster Schaltungen in einer CLS-Umgebung notwendig. Ein Wissensvorsprung in Q4 2023 zahlt sich in der Zukunft mehrfach aus. „Mit der MaaS-Plattform und der Prolan-Steuerbox ergänzt mit dem Engagement unserer Partner für die nötigen Labor- bzw. Kleinfeldtests sind alle Komponenten für diesen Vorteil vorhanden. Hardware und Software von Prolan und MeterPan stehen zur Verfügung. Der Appetit kommt beim Essen“, so die Meinung von MeterPan-Geschäftsführer Steffen Heudtlaß und Prolan-Vertriebsleiter Gyula Háromszéki.
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