MeterPan
Systemintegration

Systemintegration

Für das Gelingen der Energiewende ist die Integration der verschiedenen Bereiche und technologischen, organisatorischen, politischen und sozialen Strukturen des Energiesystems sowie das Verhalten von Unternehmen und Bürgern unabdingbar.

Die Energiebranche als komplexes, vernetztes und dynamisches System macht damit nicht nur disziplinäre Fragestellungen notwendig, sondern fordert auch die Betrachtung von Wechselwirkungen und Schnittstellen.

Unser Angebot:

Um den neuen Herausforderungen im Messwesen mit optimalen Lösungen zu begegnen, legt die MeterPan ein besonderes Augenmerk auf die Tiefenintegration von Unternehmensabteilungen und Systemlandschaften.

Unabhängig von Zertifizierungen und BSI-Schutzverfahren ist insbesondere die tiefe Integration der Smart Meter Gateway Administration in die operativen Bereiche, ERP- und Abrechnungslösungen ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Smart Meter Rollout.

In dem FNN-VDE-Dokument „Messsystem 2020 – Leitfaden Systeme und Prozesse“ ist die Vielzahl der Prozesse, die zum Lebenszyklus eines SMGW gehören, detailliert beschrieben. Der Regelbetrieb ist dabei nur ein Element von insgesamt sechs: Beschaffung, Installation, Inbetriebnahme, Wechselprozesse und Deinstallation gehören ebenso dazu. Diese lassen sich wiederum unterteilen in zahlreiche Teilprozesse. Am Beispiel des Ablaufs „Aus Lager entnehmen“ wird die Komplexität der Anforderungen deutlich. Der Montageauftrag ist der Anstoßprozess. Dieser erfolgt im Abgleich mit den Daten aus dem Workforcemanagement, dem ERP-System und dem Gerätemanagement. Die Entnahme selbst ist vom Servicetechniker durchzuführen, der einerseits die Entnahme dokumentieren muss, andererseits bei der Prüfung der technischen Machbarkeit möglicherweise noch weitere Folgeprozesse auslöst. 

MeterPan Gateway Administration Teilprozess HP2.1

Erst über eine durchgehende Integration dieser Teilprozesse, die alle beteiligten Systeme einbezieht, ist es möglich, Transparenz und Nachvollziehbarkeit in die komplexe Datenlandschaft zu bringen. 

Das Lösungsportfolio der MeterPan ermöglicht es, dass die Mitarbeiter der Versorgungsunternehmen weiterhin in ihrem Bestandssystem arbeiten können. Ein weiterer entscheidender Vorteil des integrierten Gesamtsystems liegt darin, dass die Kostenermittlung erheblich einfacher und schneller durchgeführt werden kann, da die verantwortlichen Mitarbeiter jederzeit auf die Daten des Einkaufs und des Anlagevermögens zugreifen können. MeterPan hat die Notwendigkeit, die entsprechenden Systemvoraussetzungen für die Integration dieser Prozesse zu schaffen, bereits früh erkannt. 

In enger Zusammenarbeit mit der IVU, Wilken und KISTERS wurden die erforderlichen Schnittstellen und Plattformausgestaltungen von langer Hand vorbereitet, so dass heute eine hochintegrierte IT-Gesamtarchitektur zur Verfügung gestellt wird, die im Wettbewerbsvergleich klar heraussticht.

Als erster SMGA-Anbieter hat die Kooperation von Wilken, KISTERS und MeterPan die nahtlose Anbindung ihrer Smart-Metering-Plattform auf Basis von BelVis GWA an die Wilken Branchenlösungen ENER:GY und NTS.suite sowie dem ERP-System CS/2 (P/5) erfolgreich umgesetzt.

Die daraus resultierende Tiefenintegration der Prozesse ermöglicht es auch, die unterschiedlichen vertrieblichen Potenziale effektiv zu nutzen, die sich im neuen Messwesen ergeben.

Integration von technischen und kaufmännischen Systemen

Der Großteil der im FNN-Leitfaden definierten Prozesse rund um das neue Messwesen bezieht nicht nur technische, sondern insbesondere auch kaufmännische IT-Systeme in die Systemlandschaft des intelligenten Messwesens mit ein. Jedoch dominieren bei der Beschaffung oft die technischen Aspekte, so dass mehrheitlich der Netzbetrieb über den Einkauf der Messsysteme entscheidet. Solange das intelligente Messwesen lediglich in diesem Bereich verortet wird, kann diese Ausrichtung eine falsche strategische Weichenstellung zur Folge haben. Denn um die neuen Potenziale, die die intelligenten Messsysteme bieten, optimal zu nutzen, sollte der Vertrieb von Anfang an direkt in den Entscheidungsprozess eingebunden werden.

MeterPan iMSB ERP System 

Parallelbetrieb

Viele Versorgungsunternehmen bauen zurzeit den Betrieb intelligenter Messsysteme auf. Der Betrieb der klassischen Systeme läuft parallel dazu weiter – und das wird auch noch über einen längeren Zeitraum so bleiben. Insbesondere dann, wenn aus strategischen Gründen entschieden wird, zunächst nur in kleinen Schritten und mit einer geringen Anzahl von Messsystemen einzusteigen, kann es passieren, dass der Vertrieb die neuen Potenziale noch nicht für sich entdeckt. Dies wäre jedoch ein Fehler – denn auf diese Weise würden wertvolle Chancen flexibler Abrechnungsmöglichkeiten für innovative Vertriebsprodukte einfach verschenkt werden. Die feingranularen und sehr genauen Verbrauchsdaten, die die intelligenten Messsysteme liefern, machen die Entwicklung und Gestaltung neuer Produkte für Haushalts- und Gewerbekunden einfach. Durch die externe Tarifierung ist es möglich, über den gesamten Abrechnungszeitraum verschiedene flexible Abrechnungsmöglichkeiten zu nutzen. So ist etwa eine monatliche Abrechnung denkbar, die einen Tarif ermöglicht, der den Kunden direkte Anreize zum Energiesparen bietet. Ebenso denkbar sind zeitabhängige Tarife mit komplexen Steuerungsmechanismen. Durch die Kombination von Abrechnungsprodukten mit Smart-Home-Anwendungen wie etwa Heizungssteuerung oder Rauchwarnmeldung wird das Spektrum der vertrieblichen Möglichkeiten noch einmal erheblich erweitert. Dies gilt insbesondere auch mit Blick auf die Wohnungswirtschaft, wo sich auch durch die Möglichkeit, die Heizkostenverteilung zu integrieren, neue interessante Optionen ergeben. 

Grundlegende Voraussetzung für solche Nutzeneffekte ist eine enge Kopplung von MDM und Abrechnungssystem. Das System der zentralen Tarifierung bietet dazu ein besonders komfortables Konzept. Die im MDM abgelegten feingranularen Daten lassen sich im Abrechnungssystem als Zählerstandsgangmessung über den Tarifanwendungsfall 7 (TAF 7) darstellen. Ergänzend zu den flexiblen Abrechnungsmöglichkeiten liefern die Messdaten auch eine solide Datenbasis für eine Optimierung der Beschaffung. Dieser Aspekt wird künftig immer wichtiger.

MeterPan Mogliche Varianten IT Systemintegration

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