MeteringBlog

Smart Home und mME – endlich reif für die Wohnung

von Mario Weißensteiner,

MeterPan bietet mit einem homee LoRa-Würfel das erste integrierte energiewirtschaftliche Smart Home System an. Stadtwerke können sich damit den Zugang zum Kunden und künftiger Nachfrage nach Mehrwertdiensten sichern.

Die Smart Home Lösungen von homee sind im Markt vielfach bereits bekannt – unter anderem wegen der konsequent einfachen Aufteilung in einzelne „Würfel“, die sich modular addieren lassen. In Zusammenarbeit mit MeterPan wurde nun exklusiv ein LoRa-Würfel entwickelt. Dieser bietet deutschlandweit erstmalig die Möglichkeit, dem Kunden eine Plattform zur Verfügung zu stellen, in die bestehenden Systeme wie etwa Alexa von Amazon oder Philips Hue ebenso einfach integriert werden können wie jegliche denkbaren künftigen Mehrwertprodukte im Smart Home Bereich.

Offen für alle Möglichkeiten: Smart Home auf LoRa-Basis

Die meisten der am Markt verfügbaren Smart Home Lösungen sind in irgendeiner Weise „ausschließend“. Es ist zwar viel von einfachen Integrationsmöglichkeiten die Rede, dies bezieht sich aber meist auf die Installation solcher Geräte und Module, die den jeweiligen proprietären Standard kennen.
Aus Sicht der Versorgungsunternehmen bringen diese „einschränkenden“ Lösungen Probleme mit sich, wenn es darum geht, diese den Endkunden zu verkaufen. Erstens muss der Kunde davon überzeugt werden, sich für ein bestimmtes System zu entscheiden, das andere Lösungen, die er möglicherweise bereits zu Hause hat, nicht integrieren kann. Zweitens wird es für das Stadtwerk schwierig, das System nach eigenen Vorstellungen zu erweitern, da die Bindung an den festgelegten Drittanbieter-Standard bestehen bleibt. Was also für den Endkunden einen echten Vorteil und Nutzen bringt, kann das Stadtwerk letztendlich nicht selbst entscheiden.
Das modulare homee-Konzept ermöglicht als bisher erstes und einziges System die Integration verschiedenster Systeme. Soll zum Beispiel Philips Hue eingebunden werden, erwirbt man einfach zusätzlich einen der kostengünstigen homee-Würfel und steckt ihn dazu.

Der von homee und MetePan gemeinsam entwickelte LoRa-Würfel öffnet das Tor für die direkte Einbindung von modernen Messeinrichtungen. Der Endkunde kann damit dann nicht nur seinen Stromverbrauch auf seinem Smartphone anschauen und analysieren, sondern er kann im selben Atemzug auch seine Heizung regulieren und zum Beispiel auch direkt auf einen erhöhten Stromverbrauch reagieren und Geräte abschalten.

Der große Vorteil für ein Stadtwerk besteht darin, dass es seinen Bestandskunden ein attraktives ganzheitliches System anbieten kann. Der Endkunde muss sich dabei nicht auf eine Insellösung einlassen, sondern bleibt völlig frei bei der Ausgestaltung seines Smart Home und kann daher einen optimalen Mehrwert für sich daraus ziehen. Das Stadtwerk kann die Lösung seinerseits komplett in seine Prozesse integrieren und behält dabei die volle Hoheit und den Zugang zum Kunden in dem künftig zunehmend umkämpften Bereich Smart Home.

Volle Integration über die gesamte Prozesskette

Der LoRa-Würfel von homee und MeterPan sowie die dahinter laufenden Dienstleistungen können als Paket erworben werden. Für Kunden, die den Messstellenbetrieb oder andere Leistungen von MeterPan beziehen, ergibt sich dabei ein immenser Zusatzvorteil: in am Markt einzigartigem Umfang bietet MeterPan sämtliche Leistungen über die gesamte Kette der Prozesse aus einer Hand. Das Team von homee unterstützt darüber hinaus Stadtwerke mit einem eigens entwickelten Betreuungskonzept, welches von der strategischen Planung bis hin zur Umsetzung eines White-Label-Shops reicht.

Funktionsfähiger Würfel wurde auf der E-world vorgestellt!

Der funktionsfähige Würfel existiert bereits. Dieser wurde auf der letzten E-world energy & water im Februar gemeinsam mit homee auf dem MeterPan Messestand vorgestellt.

Mario Weißensteiner
Mario Weißensteiner

ist Geschäftsführer der homee GmbH und zuständig für die Entwicklung innovativer Smart Home-Konzepte für Versorgungsunternehmen.