MeteringBlog

Mit Prozessberatung fit für die digitale Zukunft

von Michael Pfeffer,

Prozessintegration im Messwesen wird das Kernthema der nächsten Jahre werden. Bereits 2019 müssen Stadtwerke 10 Prozent der Pflichteinbaufälle ausgewechselt haben.

Die Digitalisierung der Energiewende und die damit einhergehende Umstellung auf intelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen ist nicht alleine mit dem Kauf und dem Einbau von Smart Metern erledigt. Bereits im Vorfeld stellen sich Planungsfragen, die sowohl mit der notwendigen Hardware als auch mit den sich daraus ergebenden – teilweise in Standards festgelegten – Prozessen zu tun haben.

Der Einsatz von intelligenten Messsystemen hat auch Einfluss auf die bestehende Prozesslandschaft. In vielen Fällen können notwendige Prozesse über Schnittstellen integriert und automatisiert werden. Michael Pfeffer, Bereichsleitung Organisationsberatung bei MeterPan, ist seit über zehn Jahren in beratender Tätigkeit in der Branche unterwegs und kennt die Herausforderungen gut:

„Die Prozessintegration ist das oberste Ziel. Es empfiehlt sich daher immer einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, damit alle Prozesse und Abläufe aufeinander abgestimmt sind.“

Um auch über den ersten Rollout 2017 hinaus vorbereitet für kommende Anforderungen zu sein, ist es sinnvoll, sich umfassend mit den eigenen Strukturen und Systemen auseinanderzusetzen. Dazu gehört die Auswertung der aktuellen Zählersituation bezüglich der Frage, welche Zähler durch intelligente Messsysteme ausgetauscht werden müssen und in welchem Zeitrahmen dieser Austausch erfolgen muss. Außerdem muss geklärt werden, ob neue Geräte von den Abmessungen her in die Zählerplätze passen und wie die Anbindung vor Ort erfolgen kann. Michael Pfeffer setzt auf ganzheitliche Analysen im Vorfeld und kann so den Umstieg für die Versorger langfristig gesetzeskonform und trotzdem nach individuellen wirtschaftlichen Anforderungen vorbereiten und begleiten.

Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette

Wie umfangreich der Umstellungsaufwand wirklich ist, zeigt sich bei einer genaueren Betrachtung: Von der Digitalisierung ist die gesamte Wertschöpfungskette von der Ausschreibung bis zum Controlling betroffen. Nicht nur die Umstellungen auf andere Geräte spielt eine Rolle, auch die zusätzlichen digitalen Prozesse wie zum Beispiel die Verpflichtung einer elektronischen Auftragsvergabe (E-Vergabe) und sich verändernde Arbeitsweisen kommen hinzu. Gerade für kleine und mittlere Stadtwerke bedeutet das einen erheblichen Umstellungsaufwand zusätzlich zum Tagesgeschäft, der nicht ohne externe Unterstützung bewältigt werden kann.

Um die Vorteile des neuen Messwesens für sich nutzen zu können und gleichzeitig die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, ist eine Beratung über die gesamte Bandbreite vor der verpflichtenden Umsetzung sinnvoll. Von der Analyse und Abbildung der Ist-Struktur über die passenden Zähler und damit Prozessstrukturen bis hin zum Workforcemanagement. 

Michael Pfeffer
Michael Pfeffer

ist Bereichsleiter der Organisationsberatung bei der MeterPan und als Diplom-Kaufmann schon seit über 10 Jahren in beratender Tätigkeit in der Energiewirtschaft tätig.

mpfeffer[at]meterpan [dot] de

Tel +49 40 525064- 55